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Polychlorierte Biphenyle
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Polychlorierte Biphenyle (PCB; polychlorierte Diphenyle, Polychlorbiphenyl, Chlordiphenyl; englisch chlorinated diphenyls) sind giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen. Sie wurden bis in die 1980er Jahre vor allem in Transformatoren, elektrischen Kondensatoren, in Hydraulikanlagen als HydraulikflĂŒssigkeit sowie als Weichmacher in Lacken, Dichtungsmassen, Isoliermitteln und Kunststoffen verwendet. PCB zĂ€hlen inzwischen zu den zwölf als dreckiges Dutzend bekannten organischen Giftstoffen, welche durch das Stockholmer Ăbereinkommen vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden. PCB haben sich ĂŒberall auf der Erde ausgebreitet, sie sind in der AtmosphĂ€re, den GewĂ€ssern und im Boden allgegenwĂ€rtig nachweisbar.
Contents
âą Herstellung
âą Verwendung
âą Eigenschaften
âą Tierwelt
âą Brandeinwirkung
âą Deutschland
âą Entsorgung
âą Erkennbarkeit
âą Grenzwerte
âą Analytik
âą Literatur
âą Filme
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Herstellung
Die erste Synthese von polychlorierten Biphenylen wurde im Jahr 1876 beschrieben,cite-ref-doebner1876-1-0[1] ab 1929 erfolgte deren groĂtechnische Herstellung.cite-ref-q1-2-0[2] Bei der industriellen Synthese zur Herstellung von polychlorierten Biphenylen wird Biphenyl mit Eisen bzw. Eisen(III)-chlorid als Katalysator mit Chlor zur Reaktion gebracht. Je nach Reaktionsbedingungen bilden sich unterschiedlich stark chlorierte Biphenyle. Der bei der Substitutionsreaktion entstandene Chlorwasserstoff wird mit Natronlauge neutralisiert. Das Gemisch von polychlorierten Biphenylen wird anschlieĂend destillativ gereinigt bzw. aufgetrennt. Handelsprodukte kamen als Askarele beispielsweise unter dem Namen Aroclor (Monsanto) zum Einsatz. Der Chlorgehalt lag hierbei zwischen 21 % (Aroclor 1221) und 68 % (Aroclor 1268).cite-ref-korte-3-0[3]
In der Bundesrepublik Deutschland wurde die Produktion von polychlorierten Biphenylen durch die Bayer AG im Jahr 1983 eingestellt.cite-ref-q1-2-1[2] Das Unternehmen Bayer, einziger namentlich bekannter Hersteller von PCB in Deutschland, hatte bereits im Jahr 1972 seine Produktion beschrĂ€nkt und die Chemikalie nur noch fĂŒr den Einsatz in geschlossenen Systemen geliefert.cite-ref-q1-2-2[2]
Verwendung
PCB wurden als Industriechemikalie dort verwendet, wo chemische StabilitĂ€t gefordert war.cite-ref-4[4] Weitere einsatzbestimmende Eigenschaften waren thermische StabilitĂ€t, geringe Wasseraufnahme und Nichtbrennbarkeit.cite-ref-flassbarth-5-0[5] Sie wurden daher bis zum Inkrafttreten der BeschrĂ€nkungen und Verbote in diversen Anwendungen in reiner Form oder als Beimischung eingesetzt. In der Schweiz waren es â typisch fĂŒr alle LĂ€nder â Isolieröle in Transformatoren, Kondensatoren, Zusatz zu Fugendichtungsmassen und Korrosionsschutzbeschichtungen, wobei die verwendeten Mengen in Transformatoren und Kondensatoren am höchsten war.cite-ref-6[6] In Deutschland lag das Haupteinsatzgebiet von PCB ebenfalls bei Dielektrika und Transformatorenölen.cite-ref-7[7] In Fugendichtungsmassen, insbesondere im Hochbau, wurden PCB als Weichmacher eingesetzt.cite-ref-bgetem-8-0[8] Weitere Einsatzgebiete neben den genannten waren Hydrauliköle im Bergbau sowie TrĂ€gerflĂŒssigkeit fĂŒr Insektizide.cite-ref-flassbarth-5-1[5] Seit Anfang der 1930er Jahre kamen PCB zunĂ€chst in den USA in GroĂkondensatoren und als Transformatorenöle sowie als Schmierstoff zum Einsatz. Deutschland und Frankreich wurden nach dem Krieg zweit- und drittgröĂter Produzent.cite-ref-flassbarth-5-2[5] 1972 verboten die Schweiz,cite-ref-9[9] Schweden und Japan, 1978 Deutschland den Einsatz in offenen Verwendungen (Weichmacher, Fugendichtungsmassen, Farben usw.). Die Herstellung wurde 1977cite-ref-10[10] in den USA und 1983cite-ref-bgetem-8-1[8]cite-ref-flassbarth-5-3[5] in Deutschland eingestellt. Insgesamt wurden weltweit mindestens 1,3 Millionen Tonnen PCB hergestellt,cite-ref-11[11] allein die Bayer AG produzierte 159.000 t.cite-ref-bgetem-8-2[8]
Eigenschaften
PCB besitzen ein Biphenyl-GrundgerĂŒst (zwei ĂŒber eine Einfachbindung verknĂŒpfte Benzolringe) an dem ein oder mehrere Wasserstoff- durch Chloratome ersetzt sind. Die allgemeine Summenformel lautet somit C12H10âxClx.
PCB sind in reiner Form fast geruchlose FlĂŒssigkeiten oder Feststoffe, technische Produkte können gelblich sein. Polychlorierte Biphenyle sind thermisch und chemisch stabil, schwer entflammbar, elektrisch nicht leitend und superhydrophob. Sie haben eine relativ hohe Dichte von 1,4 g/ml. Der biologische Abbau findet bei hochchlorierten PCB unter anaeroben Bedingungen statt, indem die Chloratome als Elektronenakzeptoren benutzt werden, eine sogenannte Chloratmung. Gering chlorierte PCB können aerob oder anaerob abgebaut werden. Da PCB-abbauende Organismen mangels Stickstoff nicht allein von PCB leben können und in den meisten FĂ€llen wichtige NĂ€hrstoffe auch woanders gefunden werden können, werden PCB biologisch kaum abgebaut. Ihr Abbau bringt den Bakterien keinen Vorteil, und es gibt nur wenige StĂ€mme, welche die Gene fĂŒr die entsprechenden Enzyme aufweisen.cite-ref-12[12]
Nach einer Massenvergiftung mit PCB-kontaminierten Lebensmitteln 1968 in Japan (YushĆ-Krankheit) wurden Herstellung und Anwendung von PCB in Deutschland 1978 zuerst in offenen Systemen und 1989 generell verboten.cite-ref-13[13] Seit Ende der Ăbergangsfrist 1999 mĂŒssen PCB-Altlasten gemeldet und als SondermĂŒll entsorgt werden. In Deutschland findet dies z. B. in der Untertagedeponie Herfa-Neurode statt.
PCB diente als Isolieröl (Chlordiphenyl, Askarele) in Kondensatoren, u. a. in Leuchtstofflampen-Leuchten, Waschmaschinen, WĂ€scheschleudern und anderen Ă€lteren GerĂ€ten mit Kondensatormotor, in industriellen Anlagen zur Blindstromkompensation und in den frĂŒher im Haushalt zum Betrieb von RöhrengerĂ€ten ĂŒblichen magnetischen Spannungskonstanthaltern. Ausschlaggebend fĂŒr den Einsatz statt anderen Isolierölen waren die hervorragenden Isoliereigenschaften, die LangzeitstabilitĂ€t und die Unbrennbarkeit. Die Kondensatoren waren hermetisch dichte Bauformen aus Metall mit Glas- oder KeramikdurchfĂŒhrungen. Chlordiphenyl-haltige Kondensatoren wurden in der DDR ab einem bestimmten Zeitpunkt als solche gekennzeichnet (Aufdruck âChlordiphenylâ). Chlordiphenyl riecht gegenĂŒber anderen Isolierölen bereits in kleinsten Mengen intensiv fruchtig und kann bereits bei Hautkontakt vom Körper aufgenommen werden.
GebĂ€ude-Fugendichtungsmassen können auch die Ursache von PCB-Belastungen in Raumluft und schlieĂlich von Personen sein. Betroffen sind hier vor allem in den Jahren 1955â1975 errichtete Beton-Skelett-Bauten.cite-ref-14[14]
Ein weiteres Einsatzgebiet sind Weichmacher bzw. Bestandteil von Lacken und Farben. PCB kann in Plastwerkstoffe eindringen, sodass diese pastös werden und schlieĂlich zu flieĂen beginnen.
Kongenere der PCB
Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind eine Gruppe von 209 Kongeneren, die sich durch unterschiedliche Anzahl und Stellung der Chloratome am Biphenyl unterscheiden:
| PCB-Homolog | CAS-Nummer | Cl-Substituenten | Anzahl Isomere |
|---|---|---|---|
| Monochlorbiphenyl | 27323-18-8 | 0 1 | 0 3 |
| Dichlorbiphenyl | 25512-42-9 | 0 2 | 12 |
| Trichlorbiphenyl | 25323-68-6 | 0 3 | 24 |
| Tetrachlorbiphenyl | 26914-33-0 | 0 4 | 42 |
| Pentachlorbiphenyl | 25429-29-2 | 0 5 | 46 |
| Hexachlorbiphenyl | 26601-64-9 | 0 6 | 42 |
| Heptachlorbiphenyl | 28655-71-2 | 0 7 | 24 |
| Octachlorbiphenyl | 55722-26-4 | 0 8 | 12 |
| Nonachlorbiphenyl | 53742-07-7 | 0 9 | 0 3 |
| Decachlorbiphenyl | 2051-24-3 | 10 | 0 1 |
Seit 1980 ist eine Nummerierung der PCB gebrÀuchlich, um die einzelnen Kongenere kurz und eindeutig zu benennen. In technischen Gemischen sind nur etwa 80 bis 100 Kongenere enthalten.cite-ref-15[15]
Kongenere mit Chloratomen in zwei paraâ und mindestens zwei metaâStellungen sowie mit höchstens einer orthoâSubstitution weisen eine coplanare Struktur auf. Sie werden als coplanare bzw. dioxinĂ€hnliche PCB bezeichnet. Sie sind in ihrer chemischen Struktur und damit auch in ihrem Wirkungsmechanismus den Dioxinen Ă€hnlich.cite-ref-16[16]
â
Hauptartikel
:
Liste der PCB-Kongenere
Umweltauswirkungen
Als Folge von Havarien, unsachgemĂ€Ăem Abfallmanagement und diffusen EintrĂ€gen haben sich PCB in der Umwelt verteilt, reichern sich als persistente und bioakkumulative Stoffe in der Nahrungskette an und können mittlerweile sogar in Fischen in der Antarktis, in den Lebewesen der Tiefsee, in Muttermilch und in menschlichem Fettgewebe nachgewiesen werden.
Zwischen 1950 und 1990 wurde viel PCB beim Bau von Wohnblöcken und anderen BetongebĂ€uden (âPlattenbautenâ) als Fugendichtungen zwischen den Betonplatten verwendet; deren Abriss bzw. Sanierung erfordern daher eine ordentliche und sachgerechte Entsorgung, um weitere groĂe PCB-Quellen zu vermeiden.cite-ref-dlf-forschung-aktuell-17-6-016-19-0[19]cite-ref-20[20] Auch heute noch stellt PCB in GebĂ€uden im Bestand einen der bedeutendsten GebĂ€udeschadstoffe dar.
Im Jahre 1984 wurde der bisher gröĂte diesbezĂŒgliche Umweltskandal im damaligen Jugoslawien aufgedeckt: Der slowenische Fluss Krupa und die dortige Karstlandschaft sind jahrzehntelang durch unsachgemÀà gelagerte AbfĂ€lle der Firma Iskra Kondenzatorji aus SemiÄ mit PCB verseucht worden. Die Verschmutzung wurde rein zufĂ€llig von Wissenschaftlern des Gesundheitsamts in Maribor und spĂ€ter auch in Ljubljana entdeckt, als man die Quelle der Krupa untersuchte, um diese zur Trinkwassergewinnung fĂŒr die Bela krajina zu untersuchen (siehe auch PCB-Verschmutzung der Krupa). Besonders problematisch ist die Tatsache, dass es sich hier um eine Karstlandschaft handelt; noch heute ist die Belastung durch PCB hoch und kann in Bodenproben, Fischen, im Wasser, in Haustieren usw. nachgewiesen werden.cite-ref-polic-21-0[21]cite-ref-22[22]
Im August 2003 wurde ein Vergleich geschlossen, um Einwohner der Stadt Anniston in Alabama zu entschĂ€digen, die jahrelang mit Wissen Monsantos den gesundheitsschĂ€dlichen Nebenprodukten der PCB-Erzeugung ausgesetzt waren. Die Produktion war zwar bereits 1976 gesetzlich untersagt worden, doch zog sich der Prozess ĂŒber Jahrzehnte hin: Monsanto zahlte 390 Mio. US-Dollar, Versicherungen 160 Mio. und Solutia 50 Mio. Andere Kosten wie fĂŒr Entsorgung sollen 100 Mio. betragen haben, so dass sich der Gesamtumfang auf 700 Mio. US-Dollar belief.cite-ref-23[23]cite-ref-24[24]
Im Juni 2011 erhob die Staatsanwaltschaft Dortmund Anklage gegen GeschĂ€ftsfĂŒhrung und Betriebsleitung der Envio Recycling GmbH & Co. KG: Sie sollen von Mai 2006 bis Mai 2010 behördliche Vorgaben vorsĂ€tzlich verletzt haben und dabei unter anderem eine PCB-Kontamination ihrer BeschĂ€ftigten in Kauf genommen haben. Auf dem BetriebsgelĂ€nde der Envio AG wurden PCB-kontaminierte Transformatoren und Kondensatoren unsachgemÀà zerlegt. Die Anklage erfolgte in vier FĂ€llen, darunter Körperverletzung.cite-ref-anklage-25-0[25]
2014 fingen Forscher am Grund des Marianengrabens im Sirenatief und im Kermadecgraben in Tiefen von mehr als 10.000 m Amphipoden. Bei der Untersuchung dieser Krebse fanden die Forscher stark erhöhte Konzentrationen sowohl von PCB als auch von Polybromierten Diphenylethern (PBDE).cite-ref-ajj-26-0[26]cite-ref-27[27]
Bei der ehemaligen Deponie La Pila in Hauterive im Schweizer Kanton Freiburg waren im Zeitraum von 1952 bis 1973 unter anderem mit PCB belastete AbfĂ€lle deponiert worden.cite-ref-28[28] Durch die Lage der Deponie in einer Schleife der Saane wurden PCB aufgrund von Untersuchungen bei der Deponie und bei Fischen zu den problematischsten Schadstoffen in der Saane erklĂ€rt.cite-ref-29[29] Rund 31 Tonnen PCB werden in dem vollstĂ€ndigen Aushub der Deponie von 280'000 m3 vermutet.cite-ref-0-30-0[30] Ende 2021 sprachen sich das Amt fĂŒr Umwelt des Staats Freiburg und das BAFU fĂŒr die Variante ĂŒber den Aushub der oberen Zone der Deponie aus. Die Kosten sollen sich auf rund 150 Millionen Franken belaufen.cite-ref-31[31] Die ehemalige Firma Condensateurs Fribourg SA ist als gröĂter Verursacher von PCB-belasteten AbfĂ€llen auf der Deponie maĂgeblich fĂŒr deren Verschmutzung verantwortlich. Die rechtliche Nachfolgefirma CFR Properties SA wurde von der Freiburger Regierung zu der Zahlung einer Finanzgarantie von 25 Millionen Franken aufgefordert.cite-ref-0-30-1[30]
Menschliche Gesundheit
Die akute ToxizitĂ€t von PCB ist gering, wohingegen eine chronische Giftigkeit schon bei geringen Mengen festzustellen ist: Typische Auswirkungen einer PCB-Vergiftung sind das Auftreten von Chlorakne, Haarausfall, Hyperpigmentierungen, LeberschĂ€den, TeratogenitĂ€t und eine SchĂ€digung des Immunsystems (ImmuntoxizitĂ€t). PCB bioakkumulieren in der Nahrungskette und stehen in Verdacht, krebserregend zu sein. AuĂerdem kann die körperliche und geistige Entwicklung durch PCB verzögert werden: Sie stehen in Verdacht, endokrine Disruptoren zu sein, die hormonell wirken und fĂŒr Unfruchtbarkeit bei MĂ€nnern und mĂ€nnlichen Tieren, Hodenhochstand sowie fĂŒr andere hormonell bedingte Erkrankungen verantwortlich sein könnten. Eine EU-Untersuchung hat festgestellt, dass Phthalate, Parabene und PCB unter anderem den Hormonhaushalt von mĂ€nnlichen Föten und Kindern stören und so zu einer Feminisierung fĂŒhren.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34] AuĂerdem wird das ĂŒber die Nahrung aufgenommene PCB mit einem erhöhten Risiko fĂŒr Bluthochdruck in Verbindung gebracht.cite-ref-35[35] Beim Menschen erfolgt die Aufnahme von PCB und Dioxinen zu 90â95 % ĂŒber die Nahrung, besonders ĂŒber fetthaltige tierische Lebensmittel. In der Schweiz werden nahezu zwei Drittel dieser Aufnahme ĂŒber den Verzehr von Milchprodukten und Fleisch aufgenommen.cite-ref-bag-36-0[36]
Die chronische ToxizitĂ€t macht PCB als GebĂ€udeschadstoff, z. B. aus alten, mechanisch zerstörten Kondensatoren, Fugendichtungsmassen (vor allem in Betonbauten aus den 60er- und 70er-Jahren) oder Akustikdecken, besonders gefĂ€hrlich, denn fĂŒr gewöhnlich ist die Aufenthaltsdauer immunschwacher Menschen (also Kinder, kranker und alter Menschen) in InnenrĂ€umen ohnehin besonders hoch. Aufgrund der Anreicherung im Fettgewebe sind selbst kleinste laufend aufgenommene Mengen schĂ€dlich. Das Gift reichert sich in Organismen am Ende der Nahrungskette an. Vor diesem Hintergrund sind die Bewertungen einmaliger Kontaminationen zu sehen (z. B. der Futtermittel- bzw. Schweinefleisch-Verunreinigungsfall Anfang Dezember 2008 in Irlandcite-ref-37[37]): Eine einmalige Aufnahme von Nahrungsmitteln mit hundertfach höherem Gehalt an PCB, als der Grenzwert es zulĂ€sst, ist zwar bedenklich, fĂŒhrt aber zu keinen akuten Vergiftungserscheinungen, da der Grenzwert fĂŒr eine tĂ€gliche, lebenslange Aufnahme unter BerĂŒcksichtigung der Anreicherung getroffen wurde.
Aufgrund ihrer Fettlöslichkeit werden PCB auch bei bloĂem Hautkontakt vom Körper aufgenommen. In PCB-belasteten GebĂ€uden kann es zu einer erhöhten Innenraumbelastung mit PCB kommen. Bei Personen, die sich in diesen belasteten RĂ€umen aufhalten, können teilweise erhöhte PCB-Werte im Blut nachgewiesen werden.cite-ref-38[38]
Defekte Kondensatoren oder andere entsprechende Kontaminationen können anhand des fruchtigen Geruchs identifiziert werden, denn Ăle auf Basis von Kohlenwasserstoffen riechen kaum.
Tierwelt
Trotz des Verbots der Herstellung von PCB Ende der 1970er in den USA und in der EU in den 1980er Jahren reichern sich die Stoffe aufgrund ihrer Langlebigkeit nach wie vor an der Spitze der Nahrungspyramiden (âam Ende der Nahrungsketteâ) an: Bei MeeressĂ€ugern wie Schwertwalen z. B. be- bzw. verhindern sie die Fortpflanzung.cite-ref-dlf-forschung-aktuell-17-6-016-19-1[19] Die im Gewebe von Schwertwalen gefundene PCB-Konzentration beeinflusst die Fortpflanzung und das Immunsystem der Tiere und bedroht weltweit ĂŒber die HĂ€lfte der Schwertwalpopulationen. Betroffen sind vor allem Populationen, die in der NĂ€he von Industrieregionen leben.cite-ref-39[39]
Bei Fleischprodukten kann eine Kontamination z. B. von PCB-haltigen Farbanstrichen in StĂ€llen stammen. So rief das Bundesamt fĂŒr Landwirtschaft 2016 in der Schweiz die Arbeitsgruppe «Nationale Strategie zu PCB in tierischen Lebensmitteln von Nutztieren» ins Leben. Das Bundesamt fĂŒr Gesundheit hatte in Kalbfleischproben ĂŒberraschend dioxinĂ€hnliche PCB gefunden. Von 53 untersuchten Mutterkuh-Betrieben waren deren zwei mit PCB belastet. Die Menge ĂŒberschritt den gesetzlich festgelegten Höchstgehalt teilweise um fast das FĂŒnffache. Auch Milchproben lagen ĂŒber dem Höchstgehalt.cite-ref-40[40]cite-ref-41[41] Quellen der Belastung war im einen Fall eine PCB-haltige Anstrichfarbe im Stall, im anderen die Aufnahme von kontaminiertem Gras und Erdreich.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]
Brandeinwirkung
Bei Hitze- und Brandeinwirkung (GebĂ€udebrĂ€nde, unsachgemĂ€Ăe Entsorgung oder verunreinigter Metallschrott) entstehen aus polychlorierten Biphenylen unter anderem polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane (umgangssprachlich Dioxine). Daher wurde unter anderem bereits in einer Richtlinie zum Umgang mit PCB-haltigen Kondensatoren aus dem Jahre 1987 darauf hingewiesen, dass fĂŒr Aufstellorte von PCB-Kondensatoren besondere BrandschutzmaĂnahmen getroffen werden mĂŒssen, dass bei der BrandbekĂ€mpfung einer Erhitzung entgegengewirkt werden muss und dass bei Brandeinfluss ein Zutritt nur mit Ganzkörperschutz und luftunabhĂ€ngigem autonomem AtemgerĂ€t möglich ist.cite-ref-44[44]
Es muss vermieden werden, dass PCB in nicht dafĂŒr ausgerĂŒstete MĂŒllverbrennungsanlagen (d. h. ohne Nacherhitzung der Abgase) oder in den Metallschrott gelangen (siehe hierzu auch TCDD als Giftstoff).
BekÀmpfung, Vorsorge und Verbote
Deutschland
Am 14. Februar 1989 wurde die Herstellung, die Inverkehrbringung und die Verwendung in der Bundesrepublik Deutschland verboten. Die Verbote bei Kondensatoren und Transformatoren traten zeitlich gestaffelt in Kraft.
âą RĂ€ume mit ĂŒber 3000 ng/mÂł mĂŒssen sofort saniert werden,
âą in RĂ€umen mit ĂŒber 300 ng/mÂł ist nach Möglichkeit der Grund der Belastung zu beseitigen; der Raum sollte möglichst gut gelĂŒftet werden, um die Konzentration so gering wie möglich zu halten.
Daneben gibt es Höchstmengen fĂŒr das Vorkommen von PCB in Lebensmitteln:
âą Auf der europĂ€ischen Ebene sind die Höchstgrenzen fĂŒr PCB in verschiedenen Lebensmittel bzw. deren Vorprodukte wie z. B. Tiere in der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 festgelegt.cite-ref-46[46]
âą Soweit die EU-Verordnung diese nicht regelt sind sie im bundesdeutschen Recht in Abschnitt 4 der Anlage zur Kontaminanten-Verordnung aufgefĂŒhrt.cite-ref-47[47]
Entsorgung
Bis zum EU-weiten Verbot kam die Untertage-Endlagerung von belasteten Bauteilen und GerĂ€ten zur Anwendung. Seit 2007 ist das nicht mehr zulĂ€ssig.cite-ref-48[48] Bis dahin wurden z. B. PCB-gefĂŒllte Transformatoren und Kondensatoren entleert, mit einem Bindegranulat gefĂŒllt, wieder verschlossen und in die Untertagedeponie verbracht. Auch heute werden die Transformatoren abgelassen, dann jedoch gespĂŒlt, zerlegt und erneut gespĂŒlt, bis eine PCB-Konzentration unter 50 ppm erreicht ist und die Metalle dem Recycling zugefĂŒhrt werden können. Organische PCB-kontaminierte Stoffe wie auch Reste von Kondensatoren werden kontrolliert verbrannt.cite-ref-bgetem-8-3[8]
Transformatorenöle mit PCB-Beimischungen unter 0,2 % wurden vor Ort ausgetauscht.cite-ref-bgetem-8-4[8]
Nur wenige SondermĂŒllverbrennungsanlagen erfĂŒllen die zur vollstĂ€ndigen Zerstörung der PCB notwendige Voraussetzung: Erhitzung auf ĂŒber 1000 °C unter Sauerstoff-Zufuhr.cite-ref-dlf-forschung-aktuell-17-6-016-19-2[19]
In einem Merkblatt des ZVEI finden sich Entsorgungshinweise fĂŒr elektrotechnische Bauteile und insbesondere eine nach Herstellern aufgeschlĂŒsselte Tabelle mit typischen Kennzeichnungen auf Kondensatoren.cite-ref-zvei-49-0[49]
Erkennbarkeit
Verbreitete Unkenntnis fĂŒhrte und fĂŒhrt noch immer zu ernsten Umweltkontaminationen und gesundheitlichen Risiken. Es sind FĂ€lle dokumentiert,cite-ref-uba2018-50-0[50] wie es beispielsweise durch Bauschutt, Lackreste oder Verbrennen kontaminierten Holzes zur Aufnahme durch Nutztiere und in der Folge zu vergifteten Nahrungsmitteln kam. Eine potentielle Gefahrenquelle sind ölgefĂŒllte oder getrĂ€nkte Transformatoren und Kondensatoren, die fest installiert oder im Fall von Kondensatoren auch Bestandteil von GerĂ€ten waren oder sind. Bleiben die GerĂ€te und Installationen unversehrt, besteht keine Gefahr. Bei Abriss und Entsorgung wurden und werden die hermetisch verschlossenen GehĂ€use jedoch hĂ€ufig in Unkenntnis zerstört, und es tritt vor Ort, beim Transport oder im Recycling-Betrieb eine Kontamination ein (Personen, GebĂ€ude, Arbeitsmittel, Erdreich). Insbesondere Kondensatoren sind ein Langzeitrisiko, da sie vielerorts auch in kleinen Bauformen eingesetzt wurden. Bauteile mit FĂŒllmengen <100 ml dĂŒrfen bis Gebrauchsende weiterbetrieben werden,cite-ref-uba2018-50-1[50] wohingegen Installationen mit gröĂeren FĂŒllmengen nicht weiterbetrieben werden dĂŒrfen und entsorgt werden mĂŒssen. Einsatzgebiete von PCB als TrĂ€nk- und Isolierstoff können im Zeitraum von etwa 1960 bis in die 1980er Jahre hergestellte elektrische GerĂ€te und Elektro-Installationen sein:
âą Phasenschieberkondensatoren und Anlagen zur Blindleistungskompensation
âą Magnetische Spannungskonstanthalter, die frĂŒher dem Betrieb von Röhren-FernsehgerĂ€ten dienten
⹠mit Kondensatormotor betriebene GerÀte, zum Beispiel Waschmaschinen, WÀscheschleudern
âą Leuchtstofflampen-Leuchten mit Kompensationskondensator in jeder Leuchte
⹠KabelschÀchtecite-ref-uba2018-50-2[50]
Da PCB nicht durch Plastwerkstoffe zurĂŒckgehalten werden, können folgende Erkennungsmerkmale von Kondensatoren zusammengetragen werden:
Kondensatoren, die PCB enthalten könnten (oft auch anhand des Aufdruckes erkennbarcite-ref-zvei-49-1[49])
âą GehĂ€use aus (lackiertem) Stahlblech, IsolierdurchfĂŒhrungen aus Glas oder Keramik
Kondensatoren, die kein PCB enthalten
âą GehĂ€use aus (unlackiertem) Aluminium, Kunststoff-Deckel mit AnschlĂŒssen verbördelt oder AnschlĂŒsse im Harzverschluss
⹠GehÀuse aus Kunststoff oder Kunstharz
Bei den Buchstabenkennzeichnungen/Typen der Kondensatoren MP, MKK, MKP, MPP, MKV, MFV, MPK sowie LK und LP kann davon ausgegangen werden, dass sie kein PCB enthalten. In ZweifelsfÀllen lassen sich Kondensatoren mit unleserlicher oder unvollstÀndiger Beschriftung durch Berechnung des Raumgewichts nach Verwiegung und Vermessung identifizieren.cite-ref-51[51] Ab Herstelldatum 1988 kann man von PCB-freien Kondensatoren ausgehen.cite-ref-zvei-49-2[49]
Da Chlordiphenyl einen charakteristisch fruchtigen Geruch hat, können zerstörte GehÀuse und Verunreinigungen sowie auch stark kontaminierte Orte daran oft noch Jahrzehnte lang erkannt werden.
Grenzwerte
| Bereich | Grenzwerte | Quelle |
|---|---|---|
| toxikologisch begrĂŒndeter Gefahrenwert | 200 ng/mÂł fĂŒr Aufenthalt weniger als 7 Stunden 70 ng/mÂł fĂŒr Aufenthalt mehr als 7 Stunden | [ 52 ] |
| toxikologisch begrĂŒndeter Raumluftvorsorgewert | 20 ng/mÂł fĂŒr Aufenthalt weniger als 7 Stunden 10 ng/mÂł fĂŒr Aufenthalt mehr als 7 Stunden | [ 52 ] |
| momentan gĂŒltige Raumluft-Interventionswerte fĂŒr InnenrĂ€ume | 3000 ng/mÂł In einigen BundeslĂ€ndern wird dieser Wert auf die Aufenthaltsdauer umgerechnet, d. h. 9000 ng/mÂł fĂŒr Schulen und ArbeitsplĂ€tze | [ 53 ] |
| momentan gĂŒltige Raumluft-Vorsorgewerte fĂŒr InnenrĂ€ume | 300 ng/mÂł In einigen BundeslĂ€ndern wird dieser Wert auf die Aufenthaltsdauer umgerechnet, d. h. 900 ng/mÂł fĂŒr Schulen und ArbeitsplĂ€tze | [ 53 ] |
| momentan gĂŒltiger Luftgrenzwert fĂŒr ArbeitsplĂ€tze mit bekanntem Schadstoffumgang | Seit 2015 gilt ein MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) bzw. seit 2016 ein AGW (Arbeitsplatzgrenzwert) von 3 ”g/mÂł in der einatembaren Fraktion. Der Wert berechnet sich als Summe der Indikatorkongenere (PCB 28 + PCB 52 + PCB 101 + PCB 138 + PCB 153 + PCB 180) Ă 5. | [ 54 ] [ 55 ] |
| Luftgrenzwert fĂŒr Schwangere | Der LĂ€nderausschuss fĂŒr Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) hat im Jahr 2002 empfohlen, fĂŒr schwangere Arbeitnehmerinnen den Vorsorgewert von 300 ng/mÂł (bezogen auf 24 Stunden) einzuhalten. | [ 56 ] |
Zur Bestimmung von PCB-Konzentrationen mĂŒssten theoretisch die Konzentrationen aller Kongenere bestimmt und aufsummiert werden, was aus praktischen GrĂŒnden nicht möglich ist. Daher werden vereinfachte Methoden angewandt. In der Altlasten-Verordnung wird die PCB-Konzentration als die Summe der Kongenere PCB 28, PCB 52, PCB 101, PCB 138, PCB 153 und PCB 180, multipliziert mit dem Faktor 4,3, definiert.cite-ref-57[57]
| Bereich | Grenzwerte | Quelle |
|---|---|---|
| Grenzwert fĂŒr Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse | Materialien, die mehr als 50 mg PCB/kg enthalten, dĂŒrfen nur in einer hierfĂŒr zugelassenen Anlage entsorgt werden. | [ 56 ] [ 58 ] |
| Fleisch und Fleischerzeugnissen Rinder, Schafen, Ziegen GeflĂŒgel Schweine | 4,0 pg/g Fett (WHO-PCDD/F-PCB-TEQ) und 40 ng/g Fett (Summe aus Kongeneren 28, 52, 101, 138, 153, 180) 3,0 pg/g Fett (WHO-PCDD/F-PCB-TEQ) und 40 ng/g Fett (Summe aus Kongeneren 28, 52, 101, 138, 153, 180) 1,25 pg/g Fett (WHO-PCDD/F-PCB-TEQ) und 40 ng/g Fett (Summe aus Kongeneren 28, 52, 101, 138, 153, 180) | [ 59 ] |
| Leber von Rindern, Ziegen, GeflĂŒgel, Schweinen und Pferden Schafen | 0,5 pg/g Frischgewicht (WHO-PCDD/F-PCB-TEQ) und 3 ng/g Frischgewicht (Summe aus Kongeneren 28, 52, 101, 138, 153, 180) 2,0 pg/g Frischgewicht (WHO-PCDD/F-PCB-TEQ) und 3 ng/g Frischgewicht (Summe aus Kongeneren 28, 52, 101, 138, 153, 180) | [ 59 ] |
| Muskelfleisch von Fisch und Fischereierzeugnisseny sowie ihren Verarbeitungserzeugnissen (ohne Wildaal) | 6,5 pg/g Frischgewicht WHO-PCDD/F-PCB-TEQ 75 ng/g Frischgewicht (Summe aus Kongeneren 28, 52, 101, 138, 153, 180) | [ 59 ] |
| Höchstgehalt in Muskelfleisch von Wildaal ( Anguilla anguilla ) sowie dessen Erzeugnissen | 10 pg/g Frischgewicht WHO-PCDD/F-PCB-TEQ 300 ng/g Frischgewicht (Summe aus Kongeneren 28, 52, 101, 138, 153, 180) | [ 59 ] |
Stockholmer Ăbereinkommen
Die meisten Staaten â Ausnahmen sind etwa die Vereinigten Staaten â haben das Stockholmer Ăbereinkommen ĂŒber persistente organische Schadstoffe von 2001 (POP- bzw. Stockholm-Konvention) ratifiziert: es trat 2004 in Kraft und verbietet die Herstellung und Verwendung von PCB und schreibt die Identifizierung und Vernichtung von PCB-haltigen FlĂŒssigkeiten bis 2028 vor.cite-ref-dlf-forschung-aktuell-17-6-016-19-3[19]cite-ref-60[60]
Analytik
Anfangs bereitete die Analytik von PCB in Umweltproben Schwierigkeiten, was auch zu einer spĂ€ten Entdeckung von PCB in der Umwelt fĂŒhrte, weil chemisch Ă€hnliche Pestizide und Insektizide wie DDT den Nachweis erschwerten. Zur Bestimmung wird die Probe zunĂ€chst mit einem organischen Lösungsmittel (z. B. Hexan) extrahiert und anschlieĂend die PCB ĂŒber sĂ€ulenchromatographische Verfahren angereichert. Die anschlieĂende quantitative Analyse von PCB erfolgt dann mit gaschromatographischen Verfahren.cite-ref-korte-3-1[3]cite-ref-baier-61-0[61] Wegen des groĂen Aufwands, sĂ€mtliche 209 Kongenere zu messen, wurde ein Verfahren implementiert, das nur sechs Kongenere (28, 52, 101,138, 153 und 180) als charakteristische Indikatoren erfasst.cite-ref-62[62] In FlieĂgewĂ€ssern eignen sich PDMS-Passivsammler zur reprĂ€sentativen Probenahme.cite-ref-63[63]
Literatur
âą Hans Drexler, Thomas Kraus: Biomonitoring polychlorierter Biphenyle. In: Gefahrstoffe â Reinhaltung der Luft. Band 71, Heft 1/2 (2011), S. 20â24.
âą Peter Kredel: Herstellung und Verwendung von PCB in der chemischen Industrie. In: Gefahrstoffe â Reinhaltung der Luft. Band 71, Heft 1/2 (2011), S. 7â9.
âą A. M. Ruder, M. J. Hein, N. B. Hopf, M. A. Waters: Mortality among 24,865 workers exposed to polychlorinated biphenyls (PCBs) in three electrical capacitor manufacturing plants: A ten-year update. In: International Journal of Hygiene and Environmental Health. Band 217, Nummer 2â3, MĂ€rz 2014, S. 176â187, doi:10.1016/j.ijheh.2013.04.006. PMID 23707056, PMC 4557692 (freier Volltext).
Filme
âą 2018: Das vergessene Gift. Wie PCB uns alle belastet. Dokumentarfilm von Florian Nöthe fĂŒr den SĂŒdwestrundfunk (SWR).
âą 2017: Umwelthormone â Verlieren wir den Verstand? Arte-Dokumentarfilm
âą 2008: Monsanto, mit Gift und Genen. Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin
Weblinks
âą POP-Dioxindatenbank des Bundes und der LĂ€nder
âą Bundesamt fĂŒr Umwelt (Schweiz) â PCB (polychlorierte Biphenyle)
âą Polychlorierte Biphenyle (PCB) (UmweltWissen â Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt; PDF-Datei; 282 kB) Stand: MĂ€rz 2008
âą Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) â Informationen des Bundesamts fĂŒr Lebensmittelsicherheit und VeterinĂ€rwesen
âą Fragen und Antworten zu Dioxinen und PCB in Lebensmitteln â Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung (BfR). 4. Dezember 2018
Einzelnachweise
cite-note-q1-22. â Peter Kredel: Herstellung und Verwendung von PCB in der chemischen Industrie. In: Gefahrstoffe â Reinhalt. Luft. 71, Nr. 1/2, 2011, S. 7â9.
cite-note-korte-33. â Werner MĂŒller, Friedhelm Korte: Polychlorierte Biphenyle â Nachfolger des DDT? In: Chemie in unserer Zeit. Band 7, Nr. 4, 1973, S. 112â119, doi:10.1002/ciuz.19730070404.
cite-note-44. â Larry W. Robertson, Gabriele Ludewig: Polychlorinated Biphenyl (PCB) carcinogenicity with special emphasis on airborne PCBs. In: Gefahrstoffe â Reinhalt. Luft. 71, Nr. 1/2, 2011, S. 25â32.
cite-note-flassbarth-55. â PCB-Management: erledigte und unerledigte Hausaufgaben, Rede von Jochen Flasbarth, PrĂ€sident des Umweltbundesamtes, auf der Veranstaltung â30 Jahre PCB-Management â was ist (noch) zu tun?â am 20. August 2013, S. 3ff.
cite-note-77. â Lutz Bonk, Margret Böckler, Frank Göller, Werner Jasny, Eduard Tigges: Einsatz, Entsorgung und Recycling PCB-haltiger Bauteile und Komponenten der Elektrotechnik. In: Gefahrstoffe â Reinhalt. Luft. 71, Nr. 1/2, 2011, S. 15â19.
cite-note-bgetem-88. â Hansjörg Kieper, Heinz-Dieter Neumann, Rita Rachor-Ebbinghaus: Polychlorierte Biphenyle im Hochbau. In: Gefahrstoffe â Reinhalt. Luft. 71, Nr. 1/2, 2011, S. 10â14.
cite-note-99. â M. Zennegg, E. Vermeirssen, P. Schmid: Messung von PCB und Dioxinen in FliessgewĂ€ssern. Evaluation der Praxistauglichkeit von Sedimentanalysen und Messungen mittels Passivsammlern in der Wasserphase zur Lokalisierung von Emissionsquellen. Bundesamt fĂŒr Umwelt, Bern. Umwelt-Wissen Nr. 1639, 2016, S. 17.
cite-note-1111. â K. Breivik, A. Sweetman, J. M. Pacyna, K. C. Jones: Towards a global historical emission inventory for selected PCB congeners â a mass balance approach1. Global production and consumption. In: Science of The Total Environment. Band 290, Nr. 1â3, 2002, S. 181â198, doi:10.1016/S0048-9697(01)01075-0, PMID 12083709.
cite-note-1212. â Chang, Oh, Haddock: 4-Chlorobiphenyl Pathway Map, Stand: 15. August 2011.
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cite-note-1515. â VDI 2464 Blatt 1:2009-09 Messen von Immissionen; Messen von Innenraumluft; Messen von polychlorierten Biphenylen (PCB); GC/MS-Verfahren fĂŒr PCB 28, 52, 101,138, 153, 180 (Ambient air measurement; Indoor air measurement; Measurement of polychlorinated biphynyls (PCBs); GC/MS method for PCB 28, 52, 101,138, 153, 180). Beuth Verlag, Berlin, S. 4.
cite-note-gestis-171. Eintrag zu Polychlorierte Biphenyle in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 17. August 2021. (JavaScript erforderlich)
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cite-note-dlf-forschung-aktuell-17-6-016-1919. â Deutschlandfunk.de, Forschung aktuell, 17. Juni 2016, Monika Seynsche: PCB hat katastrophale Folgen fĂŒr MeeressĂ€uger (19. Juni 2016).
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cite-note-anklage-2525. â Der Westen, 24. Juni 2011, derwesten.de: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage im Fall Envio (Memento vom 1. Oktober 2011 im Internet Archive)
cite-note-ajj-2626. â Alan J.Jamieson, Tamas Malkocs, Stuart B. Piertney, Toyonobu Fujii, Zulin Zhang: Bioaccumulation of persistent organic pollutants in the deepest ocean fauna. Nature Ecology & Evolution 1, Artikel 0051, 2017, doi:10.1038/s41559-016-0051.
cite-note-2727. â unbekannter Autor: Umweltgifte selbst im Tiefseegraben Ăberraschend hohe PCB-Werte in vermeintlich unberĂŒhrter Tiefsee. scinexx das Wissensmagazin, 14. Februar 2017, deutschsprachiger Artikel ĂŒber die hohen PCB Konzentrationen in den Amphipoden
cite-note-2828. â Deponie La Pila: RĂŒckblick der alte Deponie La Pila. Abgerufen am 30. Dezember 2024.
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cite-note-3131. â Deponie La Pila: Die optimale Variante fĂŒr die Sanierung der ehemaligen Deponie La Pila ist bekannt. Abgerufen am 30. Dezember 2024.
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cite-note-4848. â Verordnung (EG) Nr. 850/2004 des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 ĂŒber persistente organische Schadstoffe und zur Ănderung der Richtlinie 79/117/EWG, ABl. EG (2004) Nr. L 158, S. 7â49.
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cite-note-lua-nrw-524. Toxikologische Bewertung polychlorierter Biphenyle (PCB) bei inhalativer Aufnahme, Studie des Landesumweltamtes NRW, 2002.
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